Meinung 18.05.2026

#derbankbart: Neue Kolumne von Jürgen Schmitt

„Für euch entdeckt“

Jürgen Schmitt aka #derbankbart ist Entdecker bei der ExpeditionFinance, einem Format mit „snackable“ Video-Content aus der Finanzindustrie. Unterstützt und umgesetzt durch die Deutsche Bank, aber werbefrei. Es zählt die Wissensvermittlung. Das Ziel: Themen und Trends wertungsfrei auf Social Media anbieten, Einblicke schaffen, konstruktive Diskussionen führen. Entstanden aus einer Idee von Jürgen, der vorher über 20 Jahre im Aktienderivate-Handel der Bank aktiv war und nun seinen persönlichen Auftritt auf Social Media mit einbringt, um Finanzwissen und Finanzbildung anzutreiben. Nebenbei ist er Buchautor, unter anderem für die bekannte Sachbuchreihe WAS IST WAS (sein neues Buch „Geld“ erscheint Ende September). Und ab sofort auch Kolumnist. Künftig wird er seine Gedanken regelmäßig im Netzwerk der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain teilen. Hier kommt Ausgabe 1!

Mit meinem Format auf Social Media darf ich immer wieder in neue Welten eintauchen. Ein bisschen Neugier und Entdeckerfreude gehören dazu. Und der Auftritt auf Social Media beschleunigt es. Reden wir über die derzeit viel besungene Sichtbarkeit? Ja, sie hilft, denn wer nicht sichtbar ist, wird auch nicht kontaktiert. Und wenn es um gute Ideen geht, die in weiteren „Bubbles“ sichtbar werden sollen, dann ist dies der gelungene Mix: Sichtbarkeit für innovative, neue Ideen. Sichtbarkeit, die Aufmerksamkeit generiert und zu wertigen Diskussionen führt.

Dafür begebe ich mich nach draußen und teile meine Eindrücke. Grundsatz: Ich arbeite mit einem journalistischen Ansatz. Nach einer Recherche und einem Vorgespräch, das ich mit Hilfe meiner Redakteurin und Film Director Sabine Streich führe, tauchen wir tiefer in die Materie ein. Konzepte entstehen. Ebenso ein grober Plan, wie ein Dreh abläuft. Natürlich gehört auch der Überraschungseffekt vor Ort dazu. Wir befinden uns auf einer Expedition. Da darf es auch spontane Fragen, Eindrücke und Reaktionen geben. Vor allem ist mir eins wichtig: unsere Protagonistinnen und Protagonisten in den Mittelpunkt zu stellen. Sie zeigen, was es Neues gibt. Sie erklären, um was es geht. Sie bieten den Proof of Concept, ohne den es nicht funktioniert. Idealerweise gefolgt von der Aussicht, was es noch alles geben könnte. Für euch entdeckt. Auf Social Media serviert.

Wo finden wir heute unsere Zielgruppen? Klassischer Print, Newsletter, aber auch die verschiedenen Kanäle der sozialen Medien. Wo erhalten wir Sichtbarkeit und Aufmerksamkeit? Wie gelingt es uns, Themen relevant zu bespielen und die richtigen Leute dauerhaft zu begeistern? Ein Feldversuch mit gutem Content. Content, der nicht belehrt, aber begeistert. Der Aha-Effekt: „Wusstest du schon?“ Nein? Na umso besser, denn da können wir helfen.

Immer wieder werde ich hier meine neusten Eindrücke und Erkenntnisse teilen. „Food for thoughts“. Wieso auch nicht über etwas Neues nachdenken? Passt es in meine Schnittmenge? Was könnte es bei mir verändern? Und gäbe es noch sinnvolle Ergänzungen? Wachsen wir gegenseitig mit der nötigen Wertschätzung und Phantasie. Visionen? Damit gehen wir schon lange nicht mehr zum Arzt. Wir adaptieren sie und machen uns resilienter. Schauen wir über den gewohnten Tellerrand hinaus. Ich durfte das mit meiner Idee eines „frischen“ Formats auch. Und es hat sich daraus etwas entwickelt, das ich nicht nur gerne teile, sondern mir wünsche, dass es sich weiterträgt. Denn ich teile Wissen. Nur so kann es sich schneller ausbreiten, weiterentwickeln und auch andere Ausgestaltungen mit sich bringen.

Was hat mich aktuell beeindruckt? Die Diskussionen um Energie. Hohe Kosten, die Produktionen belasten und sich auf die Preise auswirken. Wie bekomme ich dauerhaft Energie ohne Engpass und wie kann ich selbst an der Kostenschraube mitdrehen? Wie sieht es derzeit in der Republik aus? Wer produziert und was passiert in den Peaks – wenn Netze überlastet sind und Strom mit Negativpreisen abverkauft werden muss? Was ist, wenn die Momente eintreten, die wir uns wünschen würden: Strom abnehmen und sogar dafür etwas bekommen? Oder noch einfacher: Strom selbst herstellen und speichern. Für die Zeit, in der wir ihn dann wieder einsetzen wollen. Der Haken: Wie soll Strom gespeichert werden?

Das durfte ich mir anschauen. „Bio-Batterien“ eines Herstellers aus der Rhein-Main-Region: CMBlu, mittlerweile als Unicorn gehandelt. CMBlu entwickelt große Energiespeicher für Stromnetze. Was wäre, wenn der selbst hergestellte Strom aus Wind und Solar im größeren Umfang gespeichert werden könnte? Um dann direkt wieder abgerufen zu werden. Um idealerweise 24/7 versorgen zu können. Um Strom jederzeit verfügbar zu machen und Netze zu entlasten. Autarkie?

Wir haben es uns vor Ort angeschaut und über die Energiewende geredet. Wie entstehen diese Batterien, wie unabhängig sind sie in der Herstellung, Wartung und im Austausch? Was passiert bei einer Dunkelflaute – also in den seltenen Fällen, in denen es weder Wind- noch Solarstrom gibt, der produziert werden kann? Wie sieht es mit der Skalierbarkeit aus?

Kann CMBlu ein zentrales Problem der Energiewende lösen? Made in Germany. Made for Germany. Und darüber hinaus. Diese Geschichten packen uns. Einblicke, die ich ab jetzt verstärkt mit dem Netzwerk der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain teile. Lasst euch inspirieren. Und wenn ihr selbst Ideen habt, die in das Format gehören: Meldet euch. Sichtbarkeit. Wo wir wieder am Anfang der Kolumne wären!

Euer Jürgen

Foto: Sabine Streich

 

 

 

#ExpeditionFinance #DeutscheBank

6:24 Min.

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