Regionalpark RheinMain: Drei Fragen an Geschäftsführer Kjell Schmidt

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  • 29.07.2020

„In den letzten Monaten hat sich gezeigt, wie wichtig qualifizierte Erholungs- und Freizeitangebote direkt vor der Haustür sind“

Im Corona-Jahr 2020 ist alles anders. Die Menschen in FrankfurtRheinMain waren und sind viel zu Hause und suchen verstärkt den Ausgleich an der frischen Luft. Nicht wenige verbringen ihren Sommerurlaub daheim und damit in der Region. Wie sich der Regionalpark RheinMain mit seinen vielfältigen Möglichkeiten zum „Rettungsanker" in der Corona-Krise entwickelt hat, welche Routen und Ziele am beliebtesten sind und was Unternehmen von einem „qualifizierten Freizeitraum" haben, weiß Geschäftsführer Kjell Schmidt zu berichten.

Herr Schmidt, wie hat sich die aktuelle Situation im Regionalpark RheinMain bemerkbar gemacht? Wie haben Sie die Corona-Zeit erlebt?

Der Regionalpark gehört zu den stillen Gewinnern der Corona-Krise, das kann man in der Tat so sehen. Durch die außergewöhnlichen Herausforderungen und Restriktionen hat sich in den letzten Monaten gezeigt, wie wichtig qualifizierte Erholungs- und Freizeitangebote direkt vor der Haustür sind. Homeschooling und gesperrte Kinderspielplätze, abgesagte Reisen und geschlossene Fitnessstudios haben das Leben in der Region komplett umgekrempelt. Viele Menschen waren und sind deswegen auf der Suche nach Freiraum und Alternativen. Beides können wir mit unserem Angebot der Regionalparkrouten und Touren sehr gut bedienen.

Gut sichtbar wurde dieser neue Bedarf an unserer Homepage, die in den Monaten seit dem Ausbruch der Pandemie so viele Aufrufe zu verzeichnen hatte wie im gesamten letzten Jahr. Auch die Nachfrage nach unseren kostenlosen Freizeitkarten und dem Tourenguide ist stark angestiegen. Liest man die aktuellen Umfragen zum Urlaub daheim und schaut auf die Absatzzahlen für Fahrräder, ist im Moment noch nicht zu erkennen, dass das Interesse nachlassen wird.

Welche Angebote, Routen, Plätze im Regionalpark waren und sind derzeit am meisten gefragt?

Vor allem unsere Regionalpark Routen sind sehr beliebt. Hier stechen vor allem die Routen heraus, die an Flüssen entlangführen, zum Beispiel die Niddaroute. Aber auch die Regionalparkroute Hohe Straße und unsere Rundroute gehören dazu. In Zeiten des E-Bikes ist keine Strecke mehr zu lang, kein Hügel zu hoch. Seit der Öffnung der Spielplätze ist zudem der Spielpark in Hochheim wieder stark nachgefragt. Wir freuen uns, dass er in den nächsten Jahren runderneuert wird.

Wie können Unternehmen vom Regionalpark profitieren?

Grundsätzlich ist ein qualifizierter Freizeitraum für jedes Unternehmen von Bedeutung. Mit Blick auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter und im Wettbewerb um Fachkräfte müssen schließlich nicht nur der Verdienst und die Anzahl der Urlaubstage stimmen, vielmehr muss das Gesamtpaket passen. Dazu gehört auch die Frage, wo man sich erholen, joggen oder Fahrrad fahren kann. In Rhein-Main gibt es kaum einen Ort, von dem aus Sie nicht in 15 Minuten im Grünen sind.

Mit der Wirtschaftsinitiative verbindet uns aus diesem Grund eine lange Kooperation. Wir bieten den Mitgliedsunternehmen des Netzwerks in diesem Jahr die Möglichkeit, sich direkt per Mail (information@regionalpark-rheinmain.de) an uns zu wenden, um für ihre Mitarbeiter Kartenmaterial und auch den neuen Tourenguide zu bestellen. Der Guide bietet zehn Vorschläge für Fahrradtouren im Regionalpark und wurde mit Hilfe der Wirtschaftsinitiative in diesem Jahr zusätzlich auf Englisch veröffentlicht. Dies soll Unternehmen die Möglichkeit bieten, auch neuen internationalen Mitarbeitern ein paar Tipps für die Freizeit mit auf den Weg geben zu können.

Vielen Dank!

Mehr unter:
www.regionalpark-rheinmain.de

Fotos © Regionalpark RheinMain / Stefan Cop