Neumitglied creditshelf: Welcome-Interview mit CEO Dr. Tim Thabe

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  • 21.01.2020

„Wir sind fest davon überzeugt, dass der Standort FrankfurtRheinMain weiter an Bedeutung gewinnen wird“

Vom Start-up zum Scale-up und börsennotierten Unternehmen: creditshelf ist ein FinTech auf Wachstumskurs, das mit seinen derzeit rund 50 Mitarbeitern eine Erfolgsgeschichte „made in FrankfurtRheinMain" schreibt. Jetzt auch als Mitglied der Wirtschaftsinitiative! Co-Gründer und Vorstandsvorsitzender Dr. Tim Thabe erläutert im Welcome-Interview, wie das digitale Kreditgeschäft für Mittelständler funktioniert, was er an FrankfurtRheinMain schätzt und warum er sich um die Zukunft der Region keine Sorgen macht.

Herr Dr. Thabe, wie beschreiben Sie creditshelf in wenigen Sätzen?

Wir sind der Pionier der digitalen Mittelstandsfinanzierung und das erste im Prime Standard gelistete deutsche FinTech. Wir bieten hochattraktive und schnelle Finanzierungslösungen für Mittelständler, weil wir gezielt, flexibel und über das klassische Angebot der Banken hinaus den Finanzierungsmix erweitern. Unsere KMU-Kunden haben gesunde Bankbeziehungen, allerdings wollen oder können Banken oftmals aus Kosten-, Zeit- oder Gründen des Risikoappetits keine zusätzlichen Kredite vergeben. Dann kommen wir ins Spiel. Im Gegensatz zu den typischerweise besicherten Krediten der Hausbank sind unsere Kredite in der Regel dinglich unbesichert und bedienen eine Risikoklasse im Ratingbereich zwischen BBB und B. Und: Unser Kreditvergabeprozess ist im Wesentlichen digital. Dadurch können wir unsere Prozesse – inklusive der Risikoanalyse – schneller, tiefgreifender und kosteneffizienter gestalten.

Sie haben Ihr Unternehmen 2014 als Start-up in unserer Region gegründet. Warum hier?

FrankfurtRheinMain hat sich in den letzten Jahren toll entwickelt und ist als die Finanzmetropole im Zentrum Deutschlands optimal gelegen, um alle Vertriebsregionen schnell zu erreichen. Wir profitieren sehr davon, dass es hier eine hohe Dichte an mittelständischen Unternehmen, Banken und Finanzexperten gibt. Von starken Unternehmen profitieren wiederum andere Unternehmen. Ein sich positiv verstärkender Kreislauf.

Der Standort bietet viel multikulturelles Talent auf der Arbeitnehmerseite – gerade im Finanzwesen – und eine optimale Infrastruktur auch mit Blick auf die Dienstleisterwertschöpfungskette. Zudem zeichnet sich die Region durch einen hohen Freizeitfaktor und kurze Wege aus – das schätzen unsere Mitarbeiter sehr. Neben unseren Präsenzen in Berlin und München ist und bleibt Frankfurt unser Firmenhauptsitz.

Was denken Sie: Wie wird sich FrankfurtRheinMain in Zukunft entwickeln?

Durch den Austritt Großbritanniens aus der EU eröffnen sich Chancen, den Standort Deutschland für die Finanzindustrie noch attraktiver werden zu lassen. Als bedeutender und stabiler Finanzplatz gehört die Metropolregion zu den Profiteuren des Brexits. Dies sollten wir nutzen und den dafür notwendigen Rahmen schaffen. Die Herausforderung liegt in einem umkämpften Markt sicherlich darin, weiterhin passende und hochqualifizierte Kolleginnen und Kollegen für creditshelf gewinnen zu können.

Wir sind fest davon überzeugt, dass der Standort FrankfurtRheinMain – unter anderem dank des Brexits, dank etablierter Unternehmen und nicht zuletzt dank vielversprechender Start-ups – weiter an Bedeutung gewinnen wird. Die Attraktivität des Standorts wird weiter zunehmen. Lassen Sie uns hier auch die hoch angesehenen Universitäten erwähnen, die internationales Talent ausbilden. Dies wird die Metropolregion weiter stärken. Über die Zukunft machen wir uns keine Sorgen, im Gegenteil.

Warum engagieren Sie sich – für die Region und in der Wirtschaftsinitiative?

Die Metropolregion FrankfurtRheinMain ist ein wichtiger Finanzplatz, mit dem wir uns eng verbunden sehen. Dem wollen wir auch als junges Unternehmen Ausdruck verleihen. Unser Geschäftsmodell basiert auf Kooperationen und Partnerschaften über unser wachsendes Netzwerk – die Wirtschaftsinitiative ist dafür ein wichtiges Forum.

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Fotos © creditshelf AG

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