Beirat diskutiert strategische Ausrichtung der regionalen Gesellschaften und begrüßt neue Mitglieder

Wirtschaftsinitiative aktuell

  • 01.12.2013

In seiner November-Sitzung diskutierte der Beirat der Wirtschaftsinitiative über die strategische Regionalentwicklung sowie über den Fortschritt bei der Konsolidierung und Neuaufstellung der Regionalinstitutionen. Dr. Ingrid Hengster, Country Executive Head of Global Clients der Royal Bank of Scotland und Eric Menges, neuer Geschäftsführer der FrankfurtRheinMain GmbH, wurden als neue Mitglieder vom Beiratsvorsitzenden Dr. Hermann-Josef Lamberti begrüßt.

 

Der Beirat vermerkte, dass die angestrebte Konsolidierung der Organisationen auf einem guten Weg sei. Der Verein Wirtschaftsförderung FrankfurtRheinMain wird mit der FRM GmbH inhaltlich und personell verflochten. Zudem soll der FrankfurtRheinMain e.V. der Marketing-Gesellschaft als Gesellschafter beitreten. Aus der Sicht des Beirats fehlt nach wie vor eine Verankerung der Aufgaben für die strategische Fortentwicklung der Region. Aufgabe der Wirtschaft sei es, hier das Problembewusstsein noch deutlicher zu schärfen. Dazu gehöre, die Politik auch durch geeignete Angebote zu unterstützen. Anhand erfolgreicher Beispiele wurde dazu über neue Dialogformen zwischen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft diskutiert. Dr. Michael Kassner, Leiter der Siemens-Region RheinMain, berichtete über die gelungene Zusammenarbeit im Rahmen der „Zukunftsinitiative Metropolregion Infrastrukturen“ und des Projekts „Zukunft durch Industrie – Future Urban Industries“. Aus dem Nachbarland wurde der „Zukunftsdialog Rheinland-Pfalz“ unter Federführung von BASF-Personalvorstand und Ministerpräsidentin als nachahmenswertes Muster angeführt. Die Vorstandsmitglieder Prof. Bender und Prof. Müller werden dieses Anliegen mit dem Frankfurter OB Peter Feldmann besprechen, der kürzlich die Aufgaben des Regionaldezernenten für die Stadt Frankfurt von Stadtkämmerer Uwe Becker übernommen hat und verstärkt den Dialog mit den Kommunen und Landräten sucht. Im Rahmen der Vorstellung einer Studie der IHK Darmstadt zur „Regionalökonomischen Verflechtung“ durch Frau Prof. Dr. Kristina Sinemus wurde auf die intensive wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Nachbarregion Rhein-Neckar verwiesen. Der Raum Darmstadt und Südhessen habe eine wichtige Scharnierfunktion bei der Vernetzung der Großräume. Die Sitzung fand auf Einladung von Vorstandsmitglied Tilman Wittershagen in den Räumen der Deutschen Bank am Roßmarkt statt.

 

Das könnte Sie auch interessieren: