Neumitglied Software AG: Welcome-Interview mit CEO Karl-Heinz Streibich

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  • 24.05.2018

„FrankfurtRheinMain muss eine Smart Region werden“

Mit der Software AG bekennt sich ein echter Global Player zu Sache der Metropolregion. Herzlich willkommen in der Wirtschaftsinitiative! CEO Karl-Heinz Streibich im kurzen Gespräch über das, was zu den wichtigsten Aufgaben und Herausforderungen in FrankfurtRheinMain gehört: die konsequente Digitalisierung der gesamten Region.

Herr Streibich, was zeichnet die Software AG heute aus?

Der Konzern gehört zu Deutschlands größten IT-Unternehmen und ist der einzige weltweit tätige Softwarehersteller, der alle IT-Plattformen herstellerunabhängig abdecken kann.  Mit nunmehr knapp 50 Jahren IT-Erfahrung, rund 4.600 Mitarbeitern und Kunden in 70 Ländern ist die Software AG ein Global Player geworden, der auch an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert ist. Die Software AG unterstützt die digitale Transformation von Unternehmen und Behörden. Mit unserer Digital Business Platform können Unternehmen besser mit Kunden interagieren, ihre Geschäftsmodelle weiterentwickeln und neue Marktpotenziale erschließen. Im Bereich Internet der Dinge, kurz IoT, bietet die Software AG ihren Kunden führende Lösungen zur Integration, Vernetzung und zum Management von IoT-Komponenten sowie zur Analyse von Daten und zur Vorhersage von zukünftigen Ereignissen auf Basis künstlicher Intelligenz. Das ist die Software AG – hier und heute.

Wie sehen Sie die Zukunft unserer Metropolregion? Worauf wird es ankommen?

Aktuelle globale und gesellschaftliche Entwicklungen, wie zum Beispiel die zunehmende Urbanisierung oder der demografische Wandel, fordern das Management von Städten und Regionen ganz neu heraus. Hiervon sind nicht nur Verwaltungen und Politik betroffen, sondern auch Unternehmen, Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen. So rechnet beispielsweise das Statistische Landesamt Hessen für die Städte Darmstadt und Frankfurt am Main bis 2030 mit einem Bevölkerungszuwachs von bis zu 4,8 Prozent. Dies zeigt zwar, dass die Metropolregion FrankfurtRheinMain attraktiv erscheint, stellt aber die Verwaltung vor neue Herausforderungen: Digitale Bürgerservices werden vermehrt nachgefragt werden. Einen ersten Schritt in die richtige Richtung konnten wir mit der Digitalstadt Darmstadt gehen. Allerdings wird eine konsequente Digitalisierung der gesamten Metropolregion der einzige Weg sein, den Anliegen der Bürger und Unternehmen einfach, zeitgemäß und effizient zu begegnen. FrankfurtRheinMain muss eine Smart Region werden.

Was ist Ihre Motivation, sich für die Metropolregion und in der Wirtschaftsinitiative zu engagieren?

Insbesondere junge Menschen von den Möglichkeiten einer smarten Metropolregion FrankfurtRheinMain zu überzeugen, wird in den kommenden Jahren eine der wichtigsten Herausforderungen für jedes ansässige Unternehmen sein. Denn natürlich wirken sich nicht nur unternehmensinterne Faktoren auf die Entscheidung von Bewerbern aus, sondern auch die Voraussetzungen, die die Stadt bzw. Metropolregion zur Gestaltung ihres Lebens bietet – von Mobilität, regionaler Verfügbarkeit von Freizeit- und Bildungsangeboten bis hin zum Außenbild der Region. Daher sind auch wir als zweitgrößtes deutsches Softwarehaus an einer positiven gesamtheitlichen Entwicklung der Metropolregion in Richtung Smart Region interessiert und werden über unser Engagement in der Wirtschaftsinitiative FrankfurtRheinMain einen entsprechenden Beitrag leisten.

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Fotos © Software AG

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