Angemerkt von Prof. Dr. Wilhelm Bender

Meinung

  • 01.08.2014

Internationalität ist der Schlüssel

In der Fachwelt gibt es keine zwei Meinungen: Internationalität ist ein bedeutender Standortfaktor – zeigt er doch auf, wie attraktiv eine Region etwa für ausländische Studierende, Arbeitnehmer und Investoren ist. Gut so. Denn FrankfurtRheinMain steht wie wenige andere Metropolregionen für internationale Wirtschaft und globale Vernetzung. Neben den weithin sichtbaren Leuchttürmen – von Frankfurter Börse bis Flughafen und Messe – sind es aber vor allem auch die mittelständischen Unternehmen und „Hidden Champions“, die oft unterhalb des Radars der öffentlichen Wahrnehmung von FrankfurtRheinMain aus agieren.

Welche Erfolgsfaktoren prägen die Internationalität unserer Region? Wo tun sich künftige Lücken auf? Wie können wir unsere aktuell sehr gute Position halten oder sogar ausbauen? Worauf müssen wir uns als Region fokussieren? In welche Felder und Projekte müssen wir gemeinsam investieren? Diese Fragestellungen hat der Frankfurter Oberbürgermeister aufgegriffen und die Wirtschaftsinitiative gemeinsam mit der

FrankfurtRhein-Main GmbH eingeladen, eine zukunftsfähige Strategie für unsere Metropolregion zu entwickeln. Eine Gelegenheit, die wir gerne ergriffen haben.

Die Arbeit läuft! Nutzen wir diese große Chance, ein positiv besetztes Markenzeichen weiter zu schärfen und noch tiefer im Bewusstsein der Menschen zu verankern. Denn Internationalität, Offenheit und Toleranz sind Grundwerte unserer Region, mit denen sich Wirtschaft – mit denen ich mich auch persönlich – sehr gut identifizieren kann. Es ist ebenso richtig wie wichtig, gerade jetzt für die Region eine klare Internationalisierungsstrategie aufzulegen. Um nicht zu sagen: Es ist höchste Zeit.

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