Angemerkt von Prof. Dr. Wilhelm Bender

Meinung

  • 01.11.2012

"Nur wer seine Stärken kennt und schätzt, kann andere davon überzeugen"

Die „Form folgt der Funktion“ oder doch eher das „Design bestimmt das Bewusstsein” – ich bin kein Angehöriger der Designerzunft, doch scheint mir aktuell die Frage diskussionswürdig, mit welcher Formensprache und über welche Gestaltungselemente die Metropolregion sich selbst identifiziert.

 

Ich möchte dabei keiner Diskussion Vorschub leisten, die sich an Oberflächlichkeiten orientiert. Wir sehen an anderer Stelle, dass die Auseinandersetzung über Formensprache oftmals heftig und unerbittlich geführt wird. Vielmehr geht es um Kristallisationspunkte gelungener Kooperation, welche sich auch in einem gemeinsamen Auftritt ausdrücken. Wie ich darauf komme?

Mit dem Auftritt in München hat die Metropolregion ein solches Projekt, an dem sich zeigt, wie gelungene Kooperation auch visuell manifestiert wird. Eine ausgewogene und zugleich ansprechende Gestaltung wirkt nicht nur nach außen attraktiv, sondern verbindet auch nach innen. So geschieht etwas Wertvolles und Vorbildliches – es entsteht Identifikation und daraus erwächst Motivation.

Mir ist dies manchmal noch zu wenig spürbar und daher auch zu wenig sichtbar. Ich glaube aber, dass wir hier in der Region solche Impulse deutlich häufiger und auch wahrnehmbarer brauchen. Ein Thema, an dem wir mit der Wirtschaftsinitiative gerne weiter mitarbeiten und mitgestalten.