Führen durch Vernetzung: Neue Studie, neue Perspektiven

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  • 30.08.2012

Deutschland-Chef Gregor Pillen stellt Mitgliedern der Wirtschaftsinitiative neue IBM Global Chief Executive Study 2012 vor

Wie reagieren die CEOs auf die zunehmende Komplexität von vernetzten Organisationen, Märkten, Gesellschaften und Regierungen? Welche Gemeinsamkeiten gibt es bei besonders erfolgreichen Unternehmen? Diese und andere Fragen hat IBM mehr als 1.700 Führungskräften weltweit gestellt. Die Highlights der Studie mit dem Titel „Führen durch Vernetzung“ stellte Deutschlandchef Gregor Pillen den Mitgliedern der Wirtschaftsinitiative im Hotel Kempinski Gravenbruch vor und diskutierte anschließend mit Wirtschaftsvertretern über die Ergebnisse. Die Mitglieder waren der Einladung zur Gemeinschaftsveranstaltung des Unternehmernetzwerkes mit IBM zahlreich gefolgt.

Drei zentrale Handlungsfelder ergaben sich aus der Befragung:

1. Eine offenere Unternehmenskultur, die dabei helfen soll, das Potenzial einer zunehmenden Vernetzung besser zu nutzen.

2. Kunden sollten als Individuen behandelt werden – und nicht länger als Kundengruppen oder Markt-Cluster – und mit spezifischen Aktivitäten bedient werden. Social Media gewinnt in diesem Zusammenhang als Kundenkontaktkanal immens an Bedeutung.

3. Innovationen durch Partnerschaften werden zu einem wesentlichen Erfolgsfaktor, das geht bis hin zum Einstieg in andere Branchen oder in völlig neue Geschäftsmodelle.

Moderiert von Manfred Köhler, dem Leiter der FAZ-Wirtschaftsredaktion Rhein-Main, diskutierten anschließend Gunther Ruppel, Geschäftsführer der Ernst & Young Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Prof. Ruth Stock-Homburg, die Leiterin des Fachgebiets Marketing & Personalmanagement an der Technischen Universität Darmstadt, Jürgen Weber, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Hessen, Carsten Kratz, Senior Partner und Managing Director der Boston Consulting Group und Volkmar Knaup, Managing Director ManpowerGroup Solutions, mit dem IBM-Deutschland-Chef mögliche Schlussfolgerungen aus der Studie.