Statements

Prof. Dr. Wilhelm Bender

„Der Blick von oben hilft, Strukturen zu entdecken und das große Ganze zu verstehen. Das gilt nicht nur fürs Fliegen. Als langjähriger Vorstandsvorsitzender des Flughafenbetreibers Fraport und auch in meinen heutigen Funktionen bereiste und bereise ich zahlreiche Länder und Regionen, Städte und Megacities. Viele von ihnen gestalten ihr wirtschaftliches und gesellschaftliches Zusammenleben sehr dynamisch. Diese internationalen Erfahrungen und die uns herausfordernde Wettbewerbssituation haben mich geprägt und zu einem leidenschaftlichen Verfechter der ‚Sache der Metropolregion‘ gemacht. Ich bin überzeugt: Nur in der gemeinsamen Anstrengung schaffen wir es, FrankfurtRheinMain in eine Zukunft zu führen, die Menschen und Unternehmen beste Bedingungen bietet. Die Mitglieder der Wirtschaftsinitiative tragen hier einen wichtigen Teil bei. Im Team mit meinen Vorstandskollegen werde ich den Regionalprozess weiterhin nach Kräften treiben und gestalten.“

 

Prof. Dr. Mathias Müller

„Wohnen in der Wetterau, Arbeiten in Frankfurt, Studieren in Darmstadt, Einkaufen in Wiesbaden, Erholen am bayerischen Main, Feiern auf der ‚Meenzer Fassenacht‘: Die Mobilität und Flexibilität von Unternehmen, Arbeitnehmern und Konsumenten sorgt heute dafür, dass das Leben in FrankfurtRheinMain selten an Gemeinde-, Kreis- oder Landesgrenzen endet. Es ist längst überfällig, die politische Zusammenarbeit den Lebenswirklichkeiten der Menschen und realen funktionsräumlichen Verflechtungen anzupassen. Wir brauchen neue länderübergreifende Antworten insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Verkehr, Bildung und Gesundheit, um eine wirkungsvolle Regionalentwicklung forcieren zu können. Sowohl bei der Wirtschaftsinitiative als auch bei der IHK Frankfurt setzte ich mich für strategische Projekte ein, die diese Antworten geben. Der Metropolregion gehört die Zukunft!“

 

Dr. Norbert Schraad

„Unsere Metropolregion braucht ein klares Profil, ein erkennbares Gesicht und absehbar einen gemeinsamen Auftritt, um sich im Standortwettbewerb der Zukunft behaupten zu können. Die ‚Marke der Metropolregion‘ ist das eine, eine schlagkräftige Aufstellung das andere. Die konsequente Weiterentwicklung der Metropolregion bestimmt ihre Zukunftsfähigkeit und ihre urbane Lebensqualität. Auch wenn wir in den letzten Jahren im Bereich der Regionalgesellschaften bereits vieles in Gang gesetzt haben: Wir müssen sicherstellen, dass sich die Institutionen immer weiter verzahnen, dass sich die Interessen und der Sachverstand der Unternehmen noch stärker in den Gremien widerspiegeln. Dazu bedarf es eines entsprechenden Engagements der Wirtschaft, das mobilisiert und organisiert werden will. Regional zu Hause, international vernetzt – dafür steht die Helaba wie auch die Wirtschaftsinitiative, und dafür setzen wir uns ein.“

 

Tilman Wittershagen

„Frankfurt ist die Stadt des Euro und der internationalen Geld- und Bankpolitik. Ob Frankfurt auch die Stadt der digitalen Zukunft sein wird, muss sich weisen. Die Voraussetzungen sind in jedem Fall hervorragend. Hier trifft Internationalität auf Investitionskapital, Innovationskraft auf Finanzkraft, geballtes IT-Know-how auf den größten Internetknoten der Welt. Für den Finanzplatz bietet die Digitalisierung enorme Chancen. Wenn es gelingt, die Stärken der Metropolregion gesamthaft in die Waagschale zu werfen, kann das digitale Ökosystem gedeihen. Die Wirtschaftsinitiative ist die Organisation in FrankfurtRheinMain, die sich seit vielen Jahren glaubwürdig für eine geeinte und wettbewerbsfähige Metropolregion stark macht. Für die Deutsche Bank, Mitglied der ersten Stunde, ein gewichtiger Grund, sich hier nachhaltig zu engagieren – das gilt genauso für mich persönlich.“